Dein System kollabiert nicht ~ es erinnert sich nur!

Martina Kutter • 22. April 2025

Viele Menschen stehen gerade vor großen Herausforderungen und Zweifeln!

Wir stehen mitten in einem gewaltigen Wandel – nichts bleibt, wie es war. Die alte Muster, unbewusste Prägungen und übernommene Eide aus der Vergangenheit fordern jetzt unsere bewusste Entscheidung für Befreiung und Heilung.

Im anschließenden Video das ich dir hier verlinke, führe ich dich durch eine kraftvolle Übung, um dich von alten Bindungen, Anhaftungen, Eiden, Schwüren, Armutsgelübden und Ahnenlinien zu lösen um wieder in deine wahre Kraft zu kommen.

Also schau dir am Ende des Videos an und gönne dir diese Übung!


So vielen Menschen geht es gerade alles andere als gut, sie sind überfordert, verwirrt, verzweifelt, traurig oder sogar aggressiv.

Die hohen Lichtinformationen die auf die Erde strömen spüren wir in unserem emotionalen Körper wie physischen Körper enorm. Symptome zeigen sich und wollen nochmals gesehen und durchfühlt werden, was nicht immer sehr angenehm ist.

Wir sind einem vollkommenen Wandlungsprozess, der uns alles abverlangt. Kein Stein bleibt auf dem anderen, alles wird erneuert.

Du wirst von 2 DNA Strängen auf 13 DNA Stränge erhoben und das fordert unser körperliches System aufs Höchste. Deine Ursprung wird wieder hergestellt. Alles formt sich zurück auf deine Wahrheit.

Schauen wir doch nur mal an, was wir alles unterdrückt haben, das jetzt an die Oberfläche kommt um gesehen zu werden.

Du bist als kleines Kind rein und mit offenen Kanälen auf die Welt gekommen. Unverfälscht und angebunden an die göttliche Quelle.

Oft fängt hier schon die erste Abnabelung in einer zu schnellen und eher unsensiblen Art statt.

Die Nabelschnur, die Verbindung zwischen Kind – Mutter und der höheren Ebene wurde zu schnell abgetrennt

Ein zu schnelles und unsensibles Abtrennen der Nabelschnur kann energetisch und emotional Auswirkungen auf das Neugeborene haben. dies Dies kann die erste Erfahrung der Trennung sein und möglicherweise dazu führen, dass das Kind sich weniger tief verbunden fühlt – sowohl mit der Mutter als auch mit höheren Ebenen des Seins. Es könnte auch Einfluss darauf haben, wie das Kind später Bindungen aufbaut und seine eigene innere Sicherheit empfindet.


Stell dir vor, du bist als Säugling wie eine weiße Wachsplatte auf die Welt gekommen. Keine Eindrücke, Überzeugungen oder Glaubenssätze sind dort zu finden. Alles ist rein und vollkommen im Urzustand.

Deine Kanäle zur geistigen Welt sind weit geöffnet. Du bist noch fähig genau zu lesen ob die Töne deiner Mutter mit dem was sie ausstrahlt übereinstimmt. Vielleicht kannst du dich auch noch erinnern, dass du Engel, Feen, Waldgeister, Einhörner oder Fabelwesen gesehen und mit ihnen kommuniziert hast. All das war noch möglich bis......

Als Kinder sehen wir Welten, die wir heute so nicht mehr sehen können und dafür erst unsere Kanäle wieder reinigen und energetisch öffnen müssen.

Telepathie war für sie möglich, drum ist es wichtig, Kindern das nicht abzusprechen sondern sie zu fördern. Eltern sollten sich damit beschäftigen und nicht ihr Unvermögen auf die Kinder projizieren.

Du warst damals ohne eine Ansichten, Bewertungen, Überzeugungen

du hattest keine Scham, Angst und ……………..


Bis dann die Er-ziehung folgte.

Ich mag dieses Wort nicht besonders in meiner Welt, da es von einem Ziehen spricht, das nicht immer auf der freiwilligen und liebevollen Basis stattfindet!

Dann wurden wir als Kinder „eingeweiht“ in die Welt der Illusionen, der alten Matrix, der verkehrten Welt.

Wir wurden Taufe und einer religiösen Energie übergeben.

Dann als Person geführt (Personal – dienen) statt als Mensch, einem unendlich großes Wesen.

Später bekamen wir sogar einen Personalausweis - du wurdest und bist Personaleiner Verwaltungseinheit oder einem Konstrukt ohne echte staatliche Souveränität.

Dann folgten gesellschaftliche Normen. Was man tut und was man nicht tut. All die Ansichten, Regeln, Verbote, Glaubenssätze nahmen wir auf.

Oft Generationsübergreifende ungelöste Themen die wir mittragen aus Ahnenlinien. Sie rauben unsere Lebensqualität.

Als Kind nehmen wir auch gerne die Themen der Eltern auf und tragen sie mit uns in unser erwachsenen Leben.


Dann kommen wir zur Schule

Lehrer – Prüfungen – Erfolg - Misserfolg -Mobbing - Vergleiche -Ausgrenzungen ect.

Keiner lehrte dich, was dich wirklich glücklich macht, wie dein Leben in Wahrheit verlaufen kann und wie du mit deiner Energetik umgehen lernst.

Es gab keine Möglichkeit, deine Spiritualität zu leben und sie zu entfalten, du musstest dich immer anpassen an die Norm.

Deine Kanäle offen zu halten war kaum möglich, denn sie wurden dir durch die Lebenseinflüsse wieder verschlossen.


Später folgten dann die ersten Liebeserfahrungen, Partnerschaften, Freundschaften und auch hier bist du den Normen gefolgt und hast schöne aber auch verletzliche Erfahrungen gemacht.

Lebenswünsche wurden dir als Träumerei dargestellt und du hast viele nicht verwirklichen können.

Rücksichtsnahmen. Anpassungen folgen und und und - hier nur einiges um dir etwas vor Augen zu halten, was dich geformt hat und was jetzt wieder in die göttliche Ordnung geheilt werden darf.

Göthe sagte einmal:

„Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel.“

Dieses Gefühl zu Hause sicher zu sein, so sein zu können wie man ist, mit allem willkommen zu sein. Das ist ein stabiles zu Hause und das dürfen wir als Erwachsene jetzt in uns selbst erschaffen.

Die Flügel auszubreiten um zu neuen Ufern zu fliegen. Sich zu entfalten und voller Freude abzuheben in das eigen Leben.

Ohne sich beeinflussen zu lassen oder manipuliert zu werden. Frei und voller Neugierde was das Leben vorbereitet hat.


Denn all die schmerzhaften Erfahrungen, die wir in uns gespeichert halten, erschaffen unserer Realität. Vieles war Tabu und wurde nicht ausgesprochen, es liegt im inneren Archiv vergraben. Es sind die Tabu Themen in unserem Leben. (Schau dir gerne hierzu mein YouTube-Video auf meinem Kanal an! Titel: "Innere Tabus - Das Schweigen brechen")

Dieses Unterdrücken der emotionalen Schmerzen, speichert unser Körper. All das will jetzt in die Heilung und die Schwere wird jetzt durch die hohen Lichtinformationen aus dem Kosmos, in uns an die Oberfläche gebracht.

Das sind dann diese emotionalen Achterbahnen, das extremes Traumverhalten, die physische Schmerzen die uns gefühlt überschwemmen.

Doch du kollabierst nicht, du erinnerst dich gerade nur über deine Körper.

Die Festplatte wird neu formatiert und das ist jetzt der Wandel der Zeit.


Höre gerne mein YouTube-Video dazu an und lasse dich am Ende auf die Übung zur Unterstützung ein.

Gerne begleite ich dich in meinem Heilraum zu deinen Themen oder arbeite mit dir im 1:1 Seelendialog mit dir. Schreib mir gerne ein E-Mail und ich melde mich bei dir.
Info@martina-kutter.de

Koschitamee Martina

von Martina Kutter 15. Juli 2026
Es gibt Erfahrungen im Leben, auf die bereitet uns niemand vor.
von Martina Kutter 13. Juli 2026
Warum wir Menschen in Heilberufen das Menschsein oft nicht erlauben
von Martina Kutter 3. Juli 2026
Warum mentale Gesundheit heute wichtiger ist denn je
von Martina Kutter 12. Mai 2026
Die Psychologie von Anpassung, Selbstverlust und dem Mut, sichtbar echt zu werden.
von Martina Kutter 7. Mai 2026
Die stille seelische Belastung entfremdeter Mütter
von Martina Kutter 6. Mai 2026
Warum alte Modelle heute nicht mehr ausreichen
von Martina Kutter 1. Mai 2026
Wie Selbstermächtigung uns beflügelt und warum Unsicherheit dazugehört
von Martina Kutter 29. April 2026
Heilung ist kein Zufall – sie ist eine Entscheidung.
von Martina Kutter 15. April 2026
Aus psychologischer und neurobiologischer Perspektive ist unser Nervensystem kein statisches System – es ist lernfähig, formbar und zutiefst geprägt von Erfahrungen. Was viele jedoch unterschätzen: Ein Großteil dieser Prägungen entsteht nicht bewusst, sondern durch wiederholte äußere Einflüsse – durch Erziehung, gesellschaftliche Narrative, kollektive Ängste und permanente Informationsströme. Unser Nervensystem lernt über Wiederholung. Es speichert, was vermeintlich „sicher“ ist – und was „gefährlich“ sein könnte. Wenn ein Mensch also über Jahre hinweg mit Botschaften wie „Sei vorsichtig“, „Das Leben ist hart“, „Du musst kämpfen“, „Das ist nicht möglich für dich“ konfrontiert ist, dann entsteht daraus kein bloßer Gedanke – sondern ein verkörpertes Muster. Ein inneres Programm. Die stille Konditionierung: Wenn Anpassung Sicherheit bedeute t Das Nervensystem unterscheidet nicht zwischen „realer“ Gefahr und emotional erlernter Bedrohung. Es reagiert auf Abweichung. Das bedeutet: Sobald du beginnst, dich außerhalb deiner bisherigen Begrenzungen zu bewegen – also neue Entscheidungen triffst, neue Wege gehst, dich aus alten Strukturen löst – interpretiert dein System genau das als potenzielles Risiko. Und dann passiert etwas Entscheidendes: Mental: Dein Verstand beginnt, Gegenargumente zu produzieren. Alte Erfahrungen werden hervorgeholt, Zweifel verstärken sich, Worst-Case-Szenarien erscheinen plötzlich logisch. Emotional: Gefühle wie Angst, Unsicherheit oder Beklemmung tauchen auf – oft ohne klar greifbaren Grund. Physisch: Dein Körper reagiert unmittelbar – Herzklopfen, innere Unruhe, Anspannung, vielleicht sogar Schweiß oder Druck im Brustraum. Aus fachlicher Sicht sprechen wir hier von einer Aktivierung des autonomen Nervensystems, insbesondere von Stress- und Schutzreaktionen (Fight, Flight, Freeze). Doch hier liegt ein zentraler Perspektivwechsel: Diese Reaktion ist kein Zeichen von Gefahr – sondern von Expansion Was sich wie Rückschritt anfühlt, ist in Wahrheit ein Schwellenmoment. Dein Nervensystem kennt diesen neuen Weg noch nicht. Also greift es auf das zurück, was es gelernt hat: Kontrolle, Schutz, Rückzug. Aber genau hier entsteht Entwicklung. Wachstum bedeutet aus neuropsychologischer Sicht immer: Verlassen der bekannten neuronalen Muster und Aufbau neuer Verknüpfungen. Und das fühlt sich selten ruhig an. Warum Bewusstsein allein nicht reicht Viele Menschen erkennen ihre Muster. Sie verstehen ihre Prägungen. Sie arbeiten emotional oder energetisch daran. Und trotzdem bleiben sie im gleichen Kreislauf. Warum? Weil nachhaltige Veränderung zwei Ebenen braucht: Lösen der alten Aktivierung (z. B. durch Bewusstseinsarbeit, Regulation, Verarbeitung) Gleichzeitige neue Erfahrung im Außen (konkrete Handlung, neue Entscheidung, neues Verhalten) Ohne Umsetzung bleibt das Nervensystem im Alten verankert. Denn es braucht reale, körperlich erlebte Referenzen, um Sicherheit neu zu definieren. Der entscheidende Punkt: Du musst es fühlen – und trotzdem gehen Der Moment, in dem dein System laut wird, ist genau der Moment, in dem du am nächsten an deiner Veränderung bist. Nicht, weil es leicht ist. Sondern weil du beginnst, dich aus der alten Konditionierung zu lösen. Das bedeutet nicht, dass du dich überfordern sollst. Aber es bedeutet, dass du lernen darfst, die Signale deines Körpers neu zu interpretieren: Nicht als Stoppschild. Sondern als Schwelle. Ein neuer Blick auf dich selbst Vielleicht wurde dein Nervensystem nie „falsch“ programmiert. Vielleicht hat es einfach nur gelernt, dich innerhalb bestimmter Grenzen sicher zu halten. Doch diese Grenzen sind nicht deine Wahrheit. Sie sind erlernt. Und genau deshalb veränderbar. Dein natürlicher Zustand ist nicht Begrenzung – sondern Entfaltung Aus entwicklungspsychologischer Sicht ist Wachstum kein Ausnahmezustand. Es ist unsere Grundbewegung. Der Drang nach Entwicklung, nach Ausdehnung, nach einem stimmigen Leben ist kein Zufall – er ist biologisch, psychologisch und zutiefst menschlich. Und ja – viele Systeme in unserer Umwelt wirken stabilisierend auf das Bekannte. Man könnte sagen: regulierend, normierend… manchmal auch begrenzend. Doch dein Nervensystem ist kein Gefängnis. Es ist ein lernendes System. Und jedes Mal, wenn du einen neuen Schritt gehst, trotz Gedanken, trotz Gefühl, trotz körperlicher Reaktion – veränderst du es. Und vielleicht ist genau das der Anfang Nicht, dass alles sofort leicht wird. Sondern dass du verstehst, was gerade in dir passiert. Dass du dich nicht mehr zurückziehst, nur weil es sich ungewohnt anfühlt. Sondern dass du erkennst: Das hier bin ich – auf dem Weg in etwas Neues. Vielleicht erkennst du dich in diesen Zeilen wieder. Vielleicht spürst du auch, dass da etwas in dir ist, das längst bereit ist – und gleichzeitig hält dich etwas zurück, das du nicht ganz greifen kannst. Genau an dieser Stelle beginnt echte Veränderung. Nicht, indem du dich übergehst – sondern indem du lernst, dein Nervensystem zu verstehen, zu regulieren und Schritt für Schritt neue Erfahrungen zuzulassen. Wenn du diesen Weg nicht alleine gehen möchtest, begleite ich dich gerne in einem geschützten Raum dabei, deine inneren Muster zu erkennen und neue Wege für dich zu öffnen. 👉 Hier kannst du dir ein unverbindliches Gespräch buchen und für dich klären, was gerade wirklich in dir wirkt.
von Martina Kutter 13. April 2026
Familiäre Kontaktabbrüche gehören zu den emotional belastendsten Erfahrungen im Leben eines Menschen. Besonders tiefgreifend wird es, wenn der Kontakt zu den eigenen Kindern – und damit häufig auch zu den Enkeln – plötzlich abbricht, ohne dass ein klarer Konflikt oder ein konkretes Ereignis vorausgegangen ist. Aus ganzheitlicher Sicht handelt es sich hierbei selten um ein einzelnes Ereignis. Vielmehr entstehen solche Situationen meist aus einem komplexen Zusammenspiel von emotionalen, psychologischen, familiären und äußeren Faktoren. Die besondere Tiefe der Bindung zwischen Mutter und Kind Die Beziehung zwischen Mutter und Kind ist eine der tiefsten Bindungen überhaupt. Sie beginnt nicht erst mit der Geburt, sondern bereits während der Schwangerschaft – körperlich, emotional und neurologisch. Diese Verbindung ist geprägt durch: körperliche Nähe emotionale Prägung Bindungserfahrungen gemeinsame Lebensgeschichte gegenseitige Entwicklung über viele Jahre Wenn diese Verbindung plötzlich abbricht, entsteht häufig ein Zustand, der einem emotionalen Verlust ähnelt – ohne dass tatsächlich ein endgültiger Verlust stattgefunden hat. Diese Form der Situation wird häufig als ambivalenter Verlust beschrieben: Die Person ist noch da Die Beziehung ist jedoch unterbrochen Es gibt keine klare Erklärung oder Abschluss Dies kann besonders belastend sein, da der Verarbeitungsprozess erschwert wird. Wenn äußere Umstände innere Spannungsfelder erzeugen Familiäre Distanz entsteht häufig nicht durch Ablehnung allein, sondern durch innere Spannungsfelder. Besonders häufig zeigen sich Konflikte zwischen: Freiheit und Sicherheit Selbstbestimmung und Zugehörigkeit Entwicklung und Stabilität Eigenem Weg und Anpassung Diese Spannungsfelder können besonders stark werden, wenn zusätzlich belastende Lebensumstände hinzukommen, wie beispielsweise: gesundheitliche Krisen finanzielle Abhängigkeiten veränderte Lebenssituationen neue Familiensysteme Loyalitätskonflikte In solchen Situationen geraten Menschen häufig in einen inneren Konflikt. Sie versuchen, Stabilität zu bewahren und Konflikte zu vermeiden. Eine häufige Reaktion darauf ist Anpassung. Anpassung als kurzfristige Stabilisierung Anpassung kann in belastenden Lebensphasen eine wichtige Funktion erfüllen. Sie wirkt als kurzfristige Stabilisierung und hilft, Überforderung zu reduzieren. Typische Funktionen von Anpassung: Konfliktvermeidung Zugehörigkeit sichern Stabilität schaffen emotionale Überforderung reduzieren Diese Anpassung kann jedoch langfristig zu inneren Spannungen führen, wenn eigene Bedürfnisse dauerhaft zurückgestellt werden. Denn der Wunsch nach: persönlicher Entwicklung Selbstbestimmung Freiheit Sinn und Erfüllung bleibt im Menschen bestehen. Wird dieser innere Impuls dauerhaft unterdrückt, kann sich dies zeigen durch: Rückzug emotionale Distanz Veränderung im Verhalten innere Erschöpfung Identitätskonflikte Von außen wird dies häufig als „Wesensveränderung“ wahrgenommen. Die Perspektive der Mutter: Schock, Verlustangst und emotionaler Prozess Wenn ein Kind den Kontakt abbricht, reagieren viele Mütter zunächst mit: Schock Verlustangst emotionaler Überlastung dem Bedürfnis nach Klärung Diese Reaktionen sind vollkommen nachvollziehbar und entsprechen einer natürlichen Bindungsreaktion. Eine Mutter hat ihr Kind: getragen begleitet unterstützt geprägt Wenn diese Verbindung plötzlich still wird, entsteht ein innerer Prozess, der Zeit benötigt. In dieser Phase versuchen viele Mütter: ihre Gefühle mitzuteilen Verständnis zu suchen den Kontakt zu halten Dies ist kein Ausdruck von Druck, sondern ein Ausdruck von Bindung und Verarbeitung. Erst im weiteren Verlauf kann sich häufig ein neuer innerer Zustand entwickeln: Akzeptanz innere Ruhe Raum geben die Tür offen halten Dieser Prozess ist individuell und benötigt Zeit. Die Rolle von Loyalitätskonflikten In familiären Systemen entstehen häufig Loyalitätskonflikte, insbesondere wenn unterschiedliche Lebensentwürfe aufeinandertreffen. Beispielsweise: Freiheitsorientierte Lebensvorstellungen Sicherheitsorientierte Lebensmodelle Wenn ein Mensch zwischen diesen Polen steht, kann dies zu innerer Überforderung führen. Rückzug wird dann häufig als Schutzmechanismus eingesetzt. Dieser Rückzug richtet sich dabei nicht zwingend gegen einzelne Personen, sondern dient häufig der Stabilisierung des eigenen Systems. Die Verbindung bleibt Auch wenn der äußere Kontakt unterbrochen ist, bleibt die emotionale Verbindung häufig bestehen. Besonders dann, wenn: keine Vorwürfe verhärten Raum gelassen wird die Tür offen bleibt Diese Haltung kann langfristig die Grundlage für spätere Annäherung sein. Familienbeziehungen entwickeln sich in Phasen. Distanz kann eine Phase sein – nicht zwangsläufig ein endgültiger Zustand. Ganzheitliche Perspektive Aus ganzheitlicher Sicht bedeutet diese Situation nicht nur Verlust, sondern auch: einen inneren Entwicklungsprozess eine Phase der Neuorientierung eine Herausforderung für Bindung und Selbstfürsorge eine Einladung zur inneren Stabilität Diese Haltung bedeutet nicht, den Schmerz zu verdrängen. Sondern ihn anzuerkennen – und gleichzeitig offen zu bleiben. Fazit Familiäre Kontaktabbrüche sind komplexe Prozesse, die selten durch einen einzelnen Faktor entstehen. Sie entwickeln sich aus inneren Spannungsfeldern, äußeren Umständen und emotionalen Dynamiken. Gerade in solchen Situationen zeigt sich die Tiefe von Bindung auch darin, Raum zu lassen, ohne die Verbindung innerlich aufzugeben. Manchmal bedeutet Liebe: nicht festzuhalten, sondern die Tür offen zu lassen.